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Cyber Security Month: Wie ist es um die IT-Sicherheit in Deutschland bestellt?

Oktober ist auch in diesem Jahr „Cyber Security Month“. Der internationale Monat der Cybersicherheit lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von IT-Sicherheit in Wirtschaft, Verwaltung und im öffentlichen Leben. Und er soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken schärfen. Doch wie ist die Lage tatsächlich? Wir werfen einen Blick auf die derzeitige Situation in Deutschland und zeigen, wie GISA als IT-Partner unterstützen kann.

Die Bedeutung von Cybersicherheit – Viel Wirbel um nichts?

Die Digitalisierung von Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und des Bildungssektors durchdringt und vereinfacht den Alltag vieler Millionen Menschen in Deutschland; birgt aber auch Risiken und bietet neue Angriffsflächen für Cyber-Kriminelle. Insbesondere Cyber-Angriffe auf die in weiten Teilen hochkomplexen IT-Infrastrukturen sind zu einem wiederholten Risiko geworden, das wirtschaftlich, persönlichkeitsrechtlich und gesellschaftlich verheerende Konsequenzen mit sich bringen kann. Sie reichen von gestohlenen persönlichen Daten und finanziellen Verlusten bis hin zu massiven Störungen von kritischen Infrastrukturen.

Laut der TÜV Cybersecuritystudie halten 98 Prozent der deutschen Unternehmen Cyberangriffe für eine ernste Bedrohung für die Gesellschaft und den Wohlstand.

Doch ist die Lage in der Bundesrepublik Deutschland wirklich so ernst? Die kurze Antwort ist: Ja. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht in seinem letzten jährlichen Lagebericht zur IT-Sicherheit eine drastische Zuspitzung der ohnehin schon angespannten Situation. Insbesondere der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Sicherheit des Cyberraums so bedroht sei wie nie zuvor.

Dies betrifft zudem nicht nur große Unternehmen und staatliche Institutionen, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen. Diesen Eindruck bestärkt auch die Befragung im Rahmen der TÜV-Studie, nach der etwa jedes zehnte deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr Opfer einer Cyber-Attacke wurde. Cyber-Kriminelle nutzen dabei immer raffiniertere Techniken, um kleinste Schwachstellen im Sicherheitskonzept von Unternehmen und Organisationen auszunutzen und Daten zu stehlen oder Systeme lahmzulegen.

Besonders oft erfolgen solche Angriffe mithilfe von sogenannter Ransomware – Schad-Software, die zum Zweck der Erpressung von Lösegeld den Computer oder die Systeme sperren –, so das BSI.

Quelle: BSI

Dabei entstand im letzten Jahr laut IT-Branchenverband Bitkom ein Schaden von etwa 200 Milliarden Euro. Für Unternehmen werden so Kosten verursacht, die existenzbedrohend sein können. Für Privatpersonen geht es um den Verlust des Schutzes ihrer Daten, insbesondere ihrer Identität, wenn Kriminelle beispielsweise Kommunen, Landkreise oder Kommunalverwaltungen ins Visier nehmen.

Mit dem Cyber Security Month Sicherheitsbewusstsein schaffen

Mit dem 11. Europäischen Cyber Security Month (kurz: ECSM) und der Kampagne „Be smarter than a hacker“ soll auf die Risiken und Gefahren, insbesondere durch sogenannte Phishing-Mails oder Identitätsdiebstahl für Individualpersonen, Firmen und Akteure des öffentlichen Sektors im Cyber-Raum, aufmerksam gemacht werden.

Und mehr noch: Diese Art der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Cyber-Sicherheit soll ein positives Zeichen setzen, dass ein besseres Verständnis der Risiken dazu beiträgt, sich besser schützen können. 

Dies ist aber nur einer der Schlüsselfaktoren zur Verbesserung der aktuellen Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Zu dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gehören auch Maßnahmen wie:

  • die Steigerung der Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Lösungen zur Abwehr von Cyberangriffen,
  • die Stärkung der Kooperation zwischen Unternehmen und Behörden,
  • die Verbesserung der Regulierung durch Gesetze und Verordnungen,
  • die über nationale Grenzen hinweg wirkende Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit, bei der Deutschland eng mit anderen Ländern und internationalen Organisationen zusammenarbeitet, um gemeinsame Standards und Best Practices für die Cybersicherheit zu entwickeln.

GISA als Ihr Partner für IT-Security-Lösungen

Für uns bei GISA ist nicht nur im Oktober Cyber Security Month. An 365 Tagen im Jahr bildet Sicherheit den Kern unseres Unternehmens und ist unser Auftrag für unsere Kunden. Mit uns haben Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen einen stabilen Partner an ihrer Seite, der sie bestmöglich zur Steigerung des IT-Sicherheitsniveaus berät, auf den Eintritt und die Auswirkungen einer Cyber-Attacke vorbereitet und im Falle des Falles mit Knowhow unterstützt.

Speziell mit unseren Leistungen, wie Resilienz-, Risiko- oder Schutzbedarfsanalyse ermittelt GISA für Sie, wie gut Sie und Ihre Daten geschützt sind und spielt gemeinsam mit Ihnen verschiedene Szenarien durch, um Sie bestens gegen einen möglichen Angriff zu wappnen.

Mit unseren Full Managed IT Security Services unterstützen wir Sie rund um die Uhr dabei, Angriffe auf Ihre IT-Infrastruktur frühzeitig zu erkennen und entsprechend erprobte Maßnahmen einzuleiten. So lässt sich Ihr Risiko bestmöglich minimieren und der Schaden auch für Ihre Kunden begrenzen.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Björn Friedrich

Björn Friedrich

Der studierte Rechts- und Verwaltungswissenschaftler Björn Friedrich ist seit 2020 im GISA-Konzernverbund tätig. Aktuell ist er als Senior IT Security Auditor & Prozess Manager u.a. für die strategische und kundenspezifische Unterstützung im Bereich Information Security Management verantwortlich. Seine Expertise erstreckt sich über verschiedenste Themen, wie z.B. ISMS-Lösungen, IT-Sicherheitskonzepte, Audits und Business Continuity Management.

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