Warum Hardware aktuell deutlich teurer ist
Die Preissteigerungen bei IT–Hardware beruhen auf mehreren überwiegend globalen Trends.*
1. KI treibt die Nachfrage – weltweit
Der Boom rund um künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass Speicherchips, Prozessoren und GPUs in riesigen Stückzahlen für Rechenzentren nachgefragt werden. Hersteller priorisieren zunehmend diese margenstarken Segmente. Für „klassische“ Arbeitsplatzhardware bedeutet das: geringere Verfügbarkeit und höhere Preise.
2. Speicher und Prozessoren als Kostentreiber
Analysen von TrendForce und Gartner zeigen: Preise für RAM, SSDs und bestimmte CPU–Serien steigen 2025/26 teils um 20-40 %. Bei Laptops machen diese Komponenten inzwischen einen deutlich größeren Anteil an den Gesamtkosten aus als noch vor wenigen Jahren.
3. Unsichere Lieferketten bleiben Realität
Geopolitische Spannungen, hohe Energiekosten, Transportpreise und eine stärkere Fokussierung auf regionale Fertigung wirken weiter nach. Selbst wenn Lieferketten künftig wieder stabiler werden sollten, ist nicht damit zu rechnen, dass das Preisniveau von Anfang 2025 wieder erreicht wird.
4. IT–Budgets wachsen – aber nur rechnerisch
Gartner bringt es auf den Punkt: Viele IT–Budgets steigen zwar, werden aber fast vollständig von Preissteigerungen aufgezehrt. Unter dem Strich bleibt für neue Investitionen oft weniger Spielraum als früher.
Was das im Alltag bedeutet
In der Praxis zeigt sich:
- Ersatzbeschaffungen sind deutlich teurer als geplant.
- Rollouts verzögern sich wegen Lieferzeiten.
- Uneinheitliche Gerätelandschaften entstehen.
- Der administrative Aufwand steigt.
- Budgets sind schwerer planbar.
Kurz: Der klassische Hardwarekauf wird zum Risiko.
Ein anderer Ansatz: Workplace-as-a-Service
An dieser Stelle bilden moderne Betriebsmodelle wie Workplace-as-a-Service (WaaS) eine gängige Alternative, zum Beispiel von GISA.
Statt Hardware zu kaufen, abzuschreiben, selbst zu warten und am Ende zu ersetzen, nutzen Unternehmen den Arbeitsplatz als Service. Die Kosten lassen sich damit deutlich besser kalkulieren. Gleichzeitig bieten diese Modelle Flexibilität und Raum zum Skalieren. Technik nach dem aktuellen Stand der Zeit, automatische Updates, hohe IT-Security-Standards plus dem dazu gehörigen Support sind üblicherweise im Angebot ebenfalls enthalten.
Typische Bestandteile:
- Endgeräte (Laptop, Monitor, Zubehör)
- Betriebssystem & Standardsoftware
- Lifecycle–Management (Rollout, Austausch, Rücknahme)
- Support & Service
- Klare monatliche Kosten pro Arbeitsplatz
Warum das heute besonders sinnvoll ist
1. Volle Kostentransparenz
Statt hoher Einmalinvestitionen gibt es gleichbleibende monatliche Kosten. Preissteigerungen im Hardwaremarkt treffen nicht direkt das eigene Investitionsbudget.
2. Automatischer Technologiewechsel
Geräte bleiben aktuell – ohne Sonderprojekte, ohne Diskussionen über Abschreibungsfristen.
3. Weniger interner Aufwand
Bestellung, Lagerung, Austausch, Rückläufer, Entsorgung: All das läuft über den Dienstleister. Die eigene IT gewinnt Zeit für fachliche Themen.
4. Skalierbarkeit im Arbeitsalltag
Neue Mitarbeitende, Projektteams, Homeoffice‑Ausstattung: Arbeitsplätze lassen sich flexibel hoch– oder runterfahren.
Tipps für die Praxis
Wenn Sie Workplace-as-a-Service nutzen wollen, schauen Sie sich gern unsere Tipps für den Einstieg in die Thematik an:
Arbeitsplatzklassen definieren
Nicht jeder braucht High–End–Hardware. Zwei bis drei klar definierte Profile (Office, Power–User, Spezialarbeitsplatz) senken Kosten und Komplexität.
Lifecycle bewusst verkürzen
Vier bis fünf Jahre alte Geräte kosten oft mehr im Betrieb als sie sparen. Moderne WaaS–Modelle setzen hier automatisch an.
Standardisierung zulassen
Einheitliche Geräte senken Support–, Ersatzteil– und Schulungskosten – und beschleunigen Rollouts.
Kosten ganzheitlich betrachten
Nicht nur den Kaufpreis bewerten. Betrieb, Support, Ausfallzeiten und interner Aufwand gehören ebenfalls zur Rechnung.
Schrittweise einführen
WaaS muss kein Big Bang sein. Pilotbereiche, neue Mitarbeitende oder einzelne Standorte sind gute Startpunkte. Je nach Bedarf lässt sich das Angebot sukzessive erweitern und nutzen.
Gekommen, um zu bleiben
Steigende Hardwarekosten sind vermutlich kein vorübergehendes Ärgernis, sondern leider die neue Normalität, sprich, gekommen, um zu bleiben. Wird Büro-IT klassisch eingekauft, birgt dies damit Preisrisiken, Planungsunsicherheit und unter Umständen zusätzlichen Aufwand.
Modelle wie Workplace-as-a-Service von GISA helfen, den Arbeitsplatz wieder beherrschbar zu machen. Für Informationen rund um das Angebot stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.
Sprechen Sie uns an!
*Quellen:
Gartner – IT Spending Forecast 2025 (Preissteigerungen bei Devices & Hardware) [gartner.com]
Computer Bild / TrendForce – Laptop‑Preise steigen um bis zu 40 % [computerbild.de]
Hardware‑News.de – RAM- & SSD‑Preise steigen stark durch KI-Boom [hardware-news.de]