Automatisierungstrend 2026: Wie KI-gestützte Prozessautomatisierung in IT und Fachbereichen hilft

Welchen Nutzen KI bei der Automatisierung von Prozessen bringen kann – auf Basis von Automic und RunMyJobs

Die Anforderungen an IT‑ und Geschäftsprozesse steigen rasant: kürzere Durchlaufzeiten, höhere Stabilität, maximale Transparenz und gleichzeitig ein wachsender Kostendruck. Die Kombination aus etablierter Workload‑Automation und Künstlicher Intelligenz (KI) heben die Prozessautomatisierung auf ein neues Niveau, was diese Anforderungen erfüllen kann. Dies zeichnet sich 2026 klar als ein Trend ab, der auch in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Mit Lösungen wie Automic und RunMyJobs lassen sich Prozesse heute bereits hochgradig automatisiert steuern. KI erweitert diese Plattformen um eine neue Dimension – von intelligenter Priorisierung über schnellere Fehleranalyse bis hin zu mehr Entlastung der Fachbereiche.

Von klassischer Automatisierung zur intelligenten Prozesssteuerung

Ein zuverlässiges Production Scheduling ist unabdingbar für die effiziente Automatisierung von Prozessen. Dies umfasst die automatisierte Planung und Ausführung von Geschäftsprozessen im IT-Umfeld und die Orchestrierung komplexer Abläufe über SAP- und Non-SAP-Systeme hinweg.

Sie sorgen für:

  • eine zentrale Steuerung wiederkehrender und zeitkritischer Prozesse,
  • transparente Abhängigkeiten und Laufzeiten,
  • stabile, reproduzierbare Abläufe mit klaren Verantwortlichkeiten.

Damit wird die Basis für Effizienz, Betriebssicherheit und Compliance geschaffen.

KI setzt genau hier an und verstärkt diesen Nutzen, indem sie Automatisierung nicht nur ausführt, sondern aktiv unterstützt.

Konkreter Mehrwert durch KI-gestützte Prozessautomatisierung

Der Einsatz von KI innerhalb automatisierter Prozesslandschaften bringt insbesondere vier zentrale Vorteile:

1. Schnellere Analyse und Fehlerbehebung

In komplexen Jobketten entstehen Störungen oft nicht isoliert, sondern durch Wechselwirkungen mehrerer Systeme. KI kann Log‑Daten, Statusmeldungen und historische Laufzeiten analysieren und so Ursachen schneller identifizieren. Das verkürzt Reaktionszeiten und reduziert manuelle Analyseaufwände deutlich.

2. Intelligente Priorisierung von Anforderungen

Automatisierungsanforderungen erreichen Organisationen über viele Kanäle – Tickets, E‑Mails oder Fachbereiche. KI ist in der Lage, diese Anfragen zu klassifizieren, zu bewerten und zu priorisieren, noch bevor sie manuell gesichtet werden. Das sorgt für einen strukturierten, skalierbaren Umgang mit steigenden Automatisierungsbedarfen.

3. Entlastung von IT‑ und Fachbereichen

Durch KI‑unterstützte Vorschläge, Vorlagen oder Low‑Code‑Ansätze können Fachbereiche stärker eingebunden werden und zugleich ist eine zentrale Orchestrierung weiterhin gut möglich. Routineaufgaben werden reduziert, während sich Mitarbeitende auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können.

4. Höhere Transparenz und bessere Entscheidungsgrundlagen

KI ist in der Lage, aus Prozess‑ und Laufzeitdaten Trends abzuleiten und Optimierungspotenziale sichtbar zu machen. So lässt sich Automatisierung nicht nur operativ nutzen, sondern auch strategisch weiterentwickeln.

KI‑gestützte Automatisierung erfolgreich nutzen

Damit KI‑Funktionen kontextbezogen und kontrolliert eingesetzt werden, braucht es eine zentrale Orchestrierung, ein durchgängiges Monitoring und die systemübergreifende Steuerung.

Gerade in hybriden Landschaften mit SAP‑ und Non‑SAP‑Systemen ist diese Kombination entscheidend: KI wirkt nicht losgelöst, sondern direkt im Herzen der Prozesssteuerung.

Fazit: Automatisierung neu denken – mit KI als Verstärker

Künstliche Intelligenz ersetzt keine bewährte Automatisierung – sie verstärkt sie. In Verbindung mit Lösungen wie Automic und RunMyJobs entsteht eine intelligente Prozesslandschaft, die:

  • stabil und skalierbar arbeitet,
  • schneller auf Störungen reagiert,
  • Fachbereiche stärker einbindet,
  • und Organisationen nachhaltig entlastet.

Unternehmen, die KI gestützte Prozessautomatisierung nicht nur als Trend im Jahr 2026 verstehen, sondern bereits heute KI gezielt in ihre langfristige Automatisierungsstrategie integrieren, schaffen die Grundlage für digitale Souveränität, Effizienz und Zukunftssicherheit.

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Jakob Reeb ist Teamleiter im Bereich Operational Services & Automation bei GISA. In seiner Rolle verantwortet er das Production Scheduling und die Umsetzung komplexer Automatisierungs‑ und Jobsteuerungslösungen. Seit Anfang 2024 treibt er strategische Automatisierungsinitiativen voran, begleitet Großprojekte wie die Einführung cloudbasierter Workload‑Automation. Seine Expertise reicht von End‑to‑End‑Prozessdesign über KI‑gestützte Optimierung bis hin zur produktiven Skalierung automatisierter Abläufe.

Jakob Reeb

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