SAGA

Standards und Architekturen für E-Government (SAGA)

Mit den Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen (SAGA) fördert der Bund die Interoperabilität, Plattformunabhängigkeit und Investitionssicherheit von Softwaresystemen.

Die in SAGA referenzierten Standards bilden eine Grundlage für den reibungslosen Datenfluss im deutschen E-Government – eine wichtige Voraussetzung für eine moderne und dienstleistungsorientierte Verwaltung. Mit SAGA nimmt der Bund im Bereich der Standardisierung eine Vorreiterrolle ein. Auch viele Bundesländer und Kommunen orientieren sich bei ihren IT-Systemen an Empfehlungen in SAGA.

SAGA beschreibt Standards, Technologien und Methoden für den Einsatz von Informationstechnik in Bundesbehörden und gibt Empfehlungen, insbesondere zur Entwicklung und Pflege von E-Government-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung. Das Dokument wird seit dem Jahr 2003 regelmäßig vom Bundesministerium des Innern herausgegeben. SAGA ist auf Initiative von Experten aus Wirtschaft und Verwaltung entstanden, ein Expertenkreis mit Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Behörden wird in regelmäßigen Abständen oder bei begründeten Anlässen in die Entwicklung von SAGA mit einbezogen.

Aktuelles

SAGA 5 steht kurz vor der Veröffentlichung

Mit den "Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen" (SAGA) will der Bund die Standardisierung von IT und Software in den öffentlichen Verwaltungen vorantreiben. Vorteile sind unter anderem ein hohes Maß an Interoperabilität und die Minimierung von Kosten und Risiken. Noch im Juni 2011 soll die finale Fassung von SAGA 5 vom IT-Rat beschlossen und dem BMI veröffentlicht werden. mehr

SAGA 4.0

Die aktuelle Version des Dokuments "Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen" (SAGA) ist die Version 4.0 vom März 2008. Inhaltlich werden in der SAGA-Version 4.0 die Themen "IP-Telefonie" (Voice-over-IP) und "Registrys" neu eingeführt und das bereits in SAGA 3.0 vorhandene Thema "Smartcards" weiter ausgebaut. Die Aktivitäten und bisherigen Ergebnisse der XÖV-Standardisierung, um semantische Interoperabilität zu erreichen, werden näher vorgestellt. Es werden Hinweise zur Einführung serviceorientierter Architekturen (SOA) gegeben und die IT Infrastructure Library (ITIL) wird als Leitlinie für Betrieb und Pflege von E-Government-Anwendungen eingeführt.