IT-gestützte Vorgangsbearbeitung/DMS

Foto: Aktenablage Finanzpolitische Restriktionen führten zur "Verschlankung" von Behörden, sodass eine abnehmende Mitarbeiterzahl das wachsende Arbeitspensum bewältigen muss. Schriftstücke, Anträge und Anfragen erreichen die Verwaltungen heute zunehmend über moderne, schnelle Kommunikationswege. Auch innerhalb und zwischen den Behörden geht der Trend zum elektronischen Dokumentenaustausch. Ein schnelles, flexibles Handeln der Verwaltungen wird zukünftig auch aufgrund des Standortwettbewerbs der Städte und Kommunen weiter an Bedeutung gewinnen.

Umstellung von Abläufen und Technik

Von IT-Systemen wird ein wesentlicher Beitrag zur Rationalisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung erwartet. Doch Systeme allein können diesem Anspruch nicht gerecht werden! Für das Ziel, Durchlauf- und Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Verwaltungsdienstleistungen orts- und zeitunabhängig erbringen zu können, kommt der medienbruchfreien elektronischen Abbildung von Verwaltungsprozessen eine Schlüsselrolle bei der Etablierung effizienter Verwaltungsarbeit zu. Schwerpunkt bei der Einführung der IT-gestützten Vorgangsbearbeitung ist also nicht die Bewältigung informationstechnischer Probleme, sondern vielmehr die Lösung organisatorischer Herausforderungen. mehr…

Praxistipp

Insgesamt ist die behördenweite Einführung solcher Systeme als hochkomplexe Aufgabe einzustufen und sollte daher nur mit erfahrenen Partnern angegangen werden. Orientierung z.B. bzgl. möglicher Einführungsszenarien findet man im DOMEA-Konzept des BMI. mehr…

Kontakt

Michael Walter
Senior Manager eGovernment 

Telefon 0371 57377-252 

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Fachbeitrag

Neuer Prozess der Vorgangsbearbeitung bei der Landesdirektion Leipzig Download