GDI-Initiative Sachsen
Der Gesetzgeber fordert von allen datenhaltenden Stellen, wie zum Beispiel den Kommunen, zunehmende Transparenz und die zentrale Bereitstellung von Geodaten. Diese Daten sollen den Entscheidungsträgern zu Auskunftszwecken, statistischen Zwecken und als Basis für öffentliche Aufgaben wie Katastrophenschutz, Bau- und Wohnungswesen sowie Landesplanung und Vermessungswesen dienen und wichtige Planungsgrundlage und Entscheidungshilfe sein.
Mit der Gründung der gdi.initiative.sachsen wird das Ziel verfolgt, bisherige Einzelvorhaben und -aktivitäten der verschiedenen Träger zu bündeln und eine gemeinsame, zentrale Geodateninfrastruktur aufzubauen. Die Initiative setzt sich aus der Mitgliederversammlung, der Lenkungsgruppe, der Koordinierungsstelle, den Arbeitskreisen und den GDI-Projekten zusammen. Die dadurch gewonnenen Lösungen kommen allen Mitgliedern gleichberechtigt zugute und sollen die Modernisierung der sächsischen Verwaltung und die Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sachsen weiterhin gewährleisten.
Die GISA ist seit Januar 2011 Mitglied der gdi.initiative.sachsen.
Aufgaben im Überblick
- Bündelung geobasierter Einzelvorhaben der Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und des Staates zu einer Geo-Daten-Infrastruktur (GDI)
- Unterstützung laufender Vorhaben und Projekte
- Gestaltung aller Rahmenbedingungen zur Entstehung einer GDI in Sachsen im Kontext von INSPIRE und GDI-DE
- Einflussnahme auf den INSPIRE-Prozess und GDI-DE
- Umsetzen des Sächsischen Geodateninfrastrukturgesetzes
- Optimieren der IT-Organisation in der Landesverwaltung
- Erschließen neuer Anwendungsgebiete für Geoinformationen


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